FORUM DE DEFENSE ET DE STRATEGIE

SEMINAR 2022
In den vergangenen Jahren wurde die transatlantische und europäische Sicherheitsarchitektur – getragen von der NATO und der Europäischen Union – durch eine Reihe einschneidender Ereignisse grundlegend erschüttert: die Invasion der Ukraine durch Russland, zunehmende Spannungen mit China, der überstürzte Abzug aus Afghanistan, Unklarheiten über die Zukunft der Einsätze im Sahel sowie unterschiedliche Auffassungen über die strategische Autonomie der EU. Gleichzeitig hat die EU ihre erste Strategische Kompass-Doktrin verabschiedet, und die NATO steht kurz vor der Veröffentlichung eines neuen Strategischen Konzepts, während die Regierungswechsel in Deutschland und Frankreich die Positionen zur europäischen und transatlantischen Verteidigung neu ausrichten.
Vor diesem Hintergrund verfolgte das Seminar das Ziel, aus einem deutsch–französischen Blickwinkel die laufenden Umgestaltungen innerhalb der transatlantischen und europäischen Verteidigungsstruktur zu analysieren, die zukünftige Rolle der NATO, der EU und anderer europäischer Verteidigungsinitiativen zu bewerten sowie einen vertraulichen Rahmen zu bieten, der einen freien und konstruktiven Austausch von Meinungen und Ideen gemäß der Chatham House Rule ermöglicht.
Daten : 2. und 3. Juni 2022
Ort: Berlin, Französische Botschaft
Referenten (nicht abschließende Liste): Generalleutnant Markus Laubenthal (Stellvertretender Generalinspekteur der Bundeswehr), Botschafterin Claude-France Arnould (ehemalige Direktorin der Europäischen Verteidigungsagentur), Botschafterin Anne-Marie Descôtes, Général Eric Autellet (Major der französischen Streitkräfte), Camille Grand (Stellvertretender Generalsekretär für Verteidigungsinvestitionen bei der NATO), Sabine Thillaye (Vorsitzende des Ausschusses für europäische Angelegenheiten, Französische Nationalversammlung).

Team des FDS